Wenn Zwänge das Leben bestimmen

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Wenn aus Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus, ein Zwang entsteht, haben Betroffene Verhalten gelernt und Rituale entwickelt, um Spannungen und Ängste abzubauen. Das führt kurzfristig zur Ausgeglichenheit. Betroffene mit Zwängen, haben es nicht gelernt, negative Emotionen wie Aggression und Ängste abzubauen. Meist merken Betroffene, dass es zu Problemen in der Partnerschaft, Berufsleben oder Freizeitgestaltung kommt. Mit zunehmender Ausbreitung des Zwangs, wird es immer schwieriger, die ursprünglichen Aufgaben zu bewältigen und Zeit, für die schönen Dinge im Leben aufzubringen.

Niedergeschlagenheit, Rückzug und Erschöpfung bis zur Depression können entstehen.

Befürchtungen hinter Zwängen, sind meist unbegründet.

Was kann man tun?

Das gelernte Verhalten, wieder verlernen.

Entspannung durch Selbstsuggestion, wie zum Beispiel

– autogenes Training

– Yoga

– progressive Muskelentspannung

– aktive Imagination

– Hypnose

können unterstützend wirken.

Des Weiteren kann die Reizbarkeit durch Passionsblume und Melisse gesenkt werden. Baldrian wirkt beruhigend und positiv auf das Nervensystem.