Warum betriebliches Gesundheitsmanagement Sinn macht und wie jedes Unternehmen davon profitiert

Warum betriebliches Gesundheitsmanagement Sinn macht und wie jedes Unternehmen davon profitiert

Der demographische Wandel ist für moderne Unternehmen zu einer permanenten Herausforderung des Alltags geworden. Die eigenen Fachkräfte motiviert zu binden, neue kompetente Mitarbeiter langfristig zu gewinnen: Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine wirksame und nachhaltige Methode, Unternehmen fit zu machen in Zeiten des Fachkräftemangels.

Einerseits kann Deutschland zwar Fachkräfte vorweisen, allerdings ist die Abwanderungsrate nicht von der Hand zu weisen. Andererseits kommen viele ausländische Fachkräfte auf den deutschen Arbeitsmarkt sehr gut unter. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) setzt an diesem Punkt an und schafft zwischen Unternehmen und Fachkräfte neue Formen der Mitarbeiterbindung. Meine Empfehlung: Investieren Sie jetzt in Ihre Mitarbeiter, denn sie sind das wichtigste Kapital!

Ich gebe es gern klipp und klar zu: Wirkungsvolle Maßnahmen des BGM kosten Geld. Die Bandbreite an Maßnahmen und Angeboten ist dabei enorm. Daher sollten die Maßnahmen immer ganz spezifisch auf die Mitarbeiter und das Unternehmen zugeschnitten sein. Wichtig ist, dass die Führungsriege ein wirkliches Interesse hat und sich aktiv an den Maßnahmen des BGM beteiligt. Nur so kann überhaupt langfristig eine Akzeptanz innerhalb des Unternehmens etabliert werden – die Grundvoraussetzung, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter (und auch des Managements!) zu verbessern. Ebenfalls wichtig für den Erfolg von BGM Maßnahmen ist, wie unkompliziert sie in den Alltag des Unternehmens und des einzelnen Mitarbeiters zu integrieren sind.

Zurück zu den Kosten: Setzt man die betrieblichen Ausgaben des BGM in Relation zu den Kosten, die durch steigende Arbeitsausfallzeiten aufkommen, profitieren am Ende alle davon. Ein besonderer Nebeneffekt ist, dass Unternehmen neben einer höheren Mitarbeitermotivation auch eine geringere Mitarbeiterfluktuation erreichen. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

Daher sage ich auch aus Eigennutzen, aber auch aus Sicht eines Unternehmers: Betriebliches Gesundheitsmanagement unterstützt jedes Unternehmen bei dessen strategischer Ausrichtung. Auch von öffentlicher Seite kommt Unterstützung: Seit 2009 werden die Ausgaben für Betriebliches Gesundheitsmanagements steuerlich bezuschusst – vorausgesetzt, das Unternehmen erfüllt bestimmte Qualitätsansprüche. Einzelheiten erkläre ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Gern unterstütze ich Sie im Rahmen Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements mit meinen Angeboten bei der strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmensbereiches. Ich freue mich auf Sie!

Wir kaufen für die Mülldeponie ein – Der Wegwerfwahn nimmt immer mehr Fahrt auf

Wir kaufen für die Mülldeponie ein – Der Wegwerfwahn nimmt immer mehr Fahrt auf

Wir leben in Deutschland in einem der reichsten Länder. Wir sind so vermögend, dass Vieles weggeworfen wird, was in anderen Ländern niemals in den Mülleimer landen würde.
Elektrische Geräte, die zwar noch tadellos funktionieren, aber nicht mehr dem uns vorgegaukelten hohen Standard entsprechen. Kinderspielzeug, das den Kleinen irgendwann langweilig geworden ist. Und Lebensmittel, die zum einen im Übermaß eingekauft wurden oder auch die, die das Verfalldatum knapp überlebt haben. Apropos Lebensmittel: Wussten Sie, dass laut Lebensmittelgesetz noch verkäufliche, gute Ware aus den Regal verbannt werden muss und nicht weitergegeben werden darf? Turnusmäßig erfolgt in aller Herrgottsfrühe das morgendlich Aussortieren auf dem Discounter-Hof: Die „dogmatische“, visuelle, vorgegebene Ausrichtung entscheidet über den Weg in die grüne Tonne, nicht die Qualität.
Kurzum: Mittel des Lebens, über die sich in verarmten Ländern viele Menschen freuen würden. Und zwar jene, die nichts dergleichen ihr Eigen nennen dürfen. Aber wollen wir uns damit wirklich gedanklich auseinandersetzen? Menschen, die so arm sind, dass sie nur vom Abfall anderer Menschen bzw. unserem Abfall leben und auf Mülldeponien leben? Und ein anderer Gedanke dazu: Auch in Deutschland leben Leute, die sich durch den Müll bewegen, um essen zu können.
Nicht (nur) die Hersteller sind schuld am frühen Tod unserer heißgeliebten Konsumgüter und Lebensmittel. Wir Konsumenten machen fröhlich mit. Wir lassen uns von Marketing, Werbung und Prominenten einreden, dass Altes nur schlecht sein kann und Neues gut sein muss.
Warum ist das eigentlich so? Nun, ich denke, wir erwarten stets alle eine große Auswahl und perfekte Qualität. In dieser Hinsicht sind wir rigoros: Ist ein Lebensmittel etwa gerade in unserem Supermarkt an der Ecke nicht vorrätig, wird ein langer Anfahrtsweg in Kauf genommen und der beste Supermarkt angesteuert. Folge: Ein Konsumteufelskreis wird in Gang gesetzt und stetig weiter betrieben. Besser, frischer, mehr – auch wenn es am Ende keiner kauft.
Ist es nicht ein Irrsinn? Permanent, bis in die Nacht hinein, bieten Lebensmittelgeschäfte die ganze Palette an Waren an: Noch um 22 Uhr am Samstagabend liegt frisches Brot in den Regalen, zu jeder Jahreszeit gibt es Import-Erdbeeren! Und immer gilt: alles muss perfekt aussehen! Eine Delle im Boskop? Ein welkes Romana-Blatt? Ein feiner Riss in der Strauchtomate? Mit uns doch nicht! Undenkbar. Diese Ware wird direkt aussortiert.

In meinen Augen ein nicht mehr hinnehmbarer Zustand. Aber nicht nur angesichts von Hungerkatastrophen ist dieser Teufelskreislauf nicht mehr hinnehmbar. Unser Konsumverhalten beeinflusst die Lebensmittelpreise auf der ganzen Welt, denn unser grenzenloser Konsum kurbelt die Preise auf dem Weltmarkt weiter an. Und das hat zur Folge, dass in Entwicklungsländern Nahrungsmittel unerträglich überteuern.
Ich möchte nicht mit erhobenem Zeigefinger wirken. Aber zum Schluss läuft es auf uns selbst hinaus, auf unser eigenes Konsumverhalten. Nur wenn wir es ändern, wenn wir uns ändern, lässt sich der Wegwerfwahn überwinden.

Deutschland „krankt“: Wie Krankheit wirklich entsteht

Deutschland „krankt“: Wie Krankheit wirklich entsteht

Medikamente können Leben retten und Kranken wirklich helfen. Das ist unbestritten. Doch die Pharmaindustrie will in meinen Augen mehr. Ich selbst habe eine pharmazeutische Ausbildung absolviert und war über 10 Jahre in einem größeren Arzneimittelunternehmen tätig. Pharmaunternehmen handeln kalkulierend, wollen Profit erwirtschaften wie jedes andere Unternehmen. Mit Tabletten und Mittelchen versuchen sie, uns Kunden zum Konsum zu verführen, mit allen Tricks der Werbepsychologie. Und leider ahnen wir es nicht immer, dass wir von dieser milliardenschweren Branche mächtig getäuscht werden. Wir Kunden schaden nicht nur unserem Portemonnaie und dem schwächelnden Gesundheitssystem, sondern hauptsächlich unserer Gesundheit.

Warum krankt Deutschland?

Um dieser Frage nachzukommen, möchte ich kurz auf meinen letzten Artikel eingehen (Hallo Sonntag vom 06.09.2014). In diesem habe ich dargestellt, wie Krebs entsteht. In ähnlicher Weise ist es bei allen anderen Krankheiten auch.

Genetik, Übersäuerung des Körpers, Fehlernährung sowie seelische Konflikte verursachen Krankheiten. Sie werden durch Giftstoffe (in Nikotin, Alkohol und Haschisch) begünstigt und lösen in der Folge einen akuten Vitalstoffmangel aus, der zu einem alarmierenden und chronischen Mangelzustand führt.

Ein schlechter körperlicher Zustand wirkt sich zudem negativ auf Ihre Seelenlage aus – Krankheiten wie Krebs können entstehen. Laut Pharmaindustrie eine unheilbare Krankheit! Ich sage dazu entschieden: nein!

Pharma-Lobbyisten und Werbung wecken bestimmte Erwartungen, aber leider sieht die Realität anders aus: die Süchtigen sollen süchtig bleiben, die Kranken krank bleiben – um dauerhaft an Ihnen Geld zu verdienen. In Deutschland bestimmt allein der Pharmahersteller den Preis. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen selbst festlegen darf, wie viel ein Produkt kostet.

Die Arzneimittelverordnung entscheidet nun über die Höhe des Preises. Nehmen wir einmal an, ein durch neue wissenschaftliche Studien als wirksam belegtes medizinisches Präparat (50 €) hat die gleiche Wirkung wie das bereits auf dem Markt verkaufte (150€). Die Folge: Die Studien werden zurückgenommen um am Markt weiterhin das teurere Produkt vertrieben. Nach dem Motto: „Der Kranke wird`s schon kaufen!“.

Was denken Sie als Patienten darüber, wenn 80% der verkauften Medikamente keine eigene Heilwirkung besitzen? Nicht rezeptpflichtige Medikamente werden von den Krankenkassen heute nicht mehr bezahlt. Mit dieser leider alltäglichen Praxis werden die konkurrierenden Naturheilmittel, die ihre Heilwirkung ohne Nebenwirkungen entfalten, vom Markt gedrängt und bekämpft. Kann es sein, dass Krankheiten allgemein ein strategisches und ertragsorientiertes Geschäft der Pharmaunternehmen ist? Werden verschiedene Gifte in nicht rezeptpflichtige Medikamente gemischt, um Nebenwirkungen zu garantieren oder zu intensivieren?

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“?

Nebenwirkungen? Das bedeutet in der Regel, eine Beschwerde gegen eine andere auszutauschen, die wiederum behandelt wird bzw. behandelt werden muss! Erst durch Nebenwirkungen werden Medikamente rezeptpflichtig. Behandeln, verschreiben, kassieren: ein gesunder Kreislauf? Überlegen Sie genau, wem Sie Ihr Vertrauen schenken und welche Medikamente Sie bereits einnehmen.