Burnout-Gefahr

Öfter erlebe ich in meiner Arbeit, wie Mitarbeiter Stress negativ erleben und subjektiv nicht bewältigen können.

Situationen die Stress entstehen lassen können, sind

– Zeit und Termindruck

– zu viel Arbeit

– Doppelbelastung Beruf und Haushalt

– schwierige Arbeitsaufgaben

– Probleme mit Vorgesetzten oder Kollegen

– neue Methoden und Techniken

um nur einige zu nennen.

Oder ein Zuviel an ungelösten, beruflichen und privaten Aufgaben und Problemen.

Der Organismus versucht automatisch den Stressoren zu begegnen. Hierbei werden die Hormone Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, der Puls steigt. Die Atmung wird schneller, Gehirn und Muskulatur werden stärker durchblutet und das Immunsystem verbessert. Wenn diese Reaktionen unter Arbeits-und Lebensbedingungen nicht ausgelebt werden kann, wird die körperliche Abwehr unterdrückt und dauerhaft, wird es ggf.chronisch. Eine längerfristige Erhöhung des Cortisolspiegels bedeutet, dass das Immunsystem ggf.dauerhaft geschwächt bleibt.

Stress kann u.a auch Körperprozesse, Organsysteme negativ beeinflußen und die Infektanfälligkeit erhöhen. Das körpereigene Abwehrsystem, ist auch ein ständiger Austausch mit den Nerven-und Hormonsystem.

Betrieblich sollten Führungskräfte, Organisations-und Personalentwicklungsbereiche die Zusammenhänge bei Burnoutgefahr und beginnender Depression kennen.

Emotional kann man Burnout an z.B psychischer Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Aggressivität, Angst und Nervosität erkennen. Körperlich durch z.B Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Schwindel. Des Weiteren kann sich auch eine Verhaltensänderung, durch impulsives oder hyperaktives Verhalten, Drogenmissbrauch ( Tabletten, Alkohol ) zeigen.

Bei der Burnoutprävention, nutze ich zielgerichtet Methoden, um diesen Entwicklungsprozessen vorzubeugen. Hierbei trainiere ich mit meinen Klienten Ausdauerbewegung, soziale Unterstützung, kognitive Stressreduktion und Entspannungsmethoden. Durch die Entspannung, werden Ressourcen aktiviert. Achtsam verbinde ich mentale Arbeit mit Sport, Sinn und einer ordentlichen Portion Humor. Dieser ist wichtig, um wieder eine gesunde Lebensbalance herzustellen.

Ziele sind u.a Fokussierung auf Lösungskompetenzen, Selbstakzeptanz und Reflexion von konditionierten Glaubenssätzen.

Burnout-Gefahr ist real und sollte nicht unterschätzt werden!

 

 

Gesunderhaltung der Mitarbeiter – Pausen nutzbar machen

Pausen sind arbeitsrechtlich geregelt, doch wie sie vom Mitarbeiter genutzt werden, liegt in deren Eigenverantwortung. Oft entstehen jedoch Spannungsfelder zwischen persönlichen Erholungsbedürfnis und Leistungszielen. Bei erhöhtem Workload, tendieren viele dazu, Pausen nur eingeschränkt wahrzunehmen oder Pausen komplett zu unterlassen. Das kann dann zu Ermüdungen, mangelnder Konzentrationsfähigkeit und zu Fehlern führen. Bei Dauerstress führt das ggf. auch zu Burnout. Umso wichtiger ist es, dem vorzubeugen, Zielsetzungen zu verfolgen und Gesundheitsaspekte zu unterstützen z.B durch

– körperlich und geistige Erholung

– regelmäßig, eingehaltene Arbeitspausen

– gesunde Ernährung

Durch meine aktive Gesundheitserhaltung der Mitarbeiter, wird auch ein wichtiger Beitrag zur Produktivitätssteigerung im Unternehmen beigetragen. Wache Mitarbeiter arbeiten konzentrierter und kreativer, was der Arbeitsqualität zu Gute kommt. Gleichermaßen verfolge ich damit Ziele der Arbeitssicherheit z.B Unfallvermeidung.

Führungskräfte sollten daher darauf achten, das Mitarbeiter ihre Pausen einhalten. Weitere Maßnahmen könnten Trainings, Workshops oder Coachings für Führungskräfte sein. Eine Sensibilisierung für förderliches Führungsverhalten, aber auch Vermittlung von Hintergrundwissen zur Notwendigkeit und Wirkweise der Pausenzeiten z.B in Seminaren, die einen Transfer zur individuellen Arbeitssituation herstellt. Der Mitarbeiter selbst, sollte um seine Pause optimal zu gestalten, diese nicht als reinen Arbeitsausfall noch als verlorene Arbeitszeit verstehen, sondern als notwendige Regenerationszeit. Arbeitspausen beugen Ermüdung vor und fördern die eigene Gesundheit.

Bei der Ausgestaltung geeigneter Maßnahmen, ist darauf zu achten, dass die auf eine Verhaltensänderung abzielen und einen nachhaltigen Praxistransfer sicherstellen.

Bei der Bestandsaufnahme geht es mir u.a um die Analyse der Mitarbeiterstruktur z.B

Wie hoch ist der Krankenstand?oder die Entwicklung der letzten Jahre im Unternehmen?

Welche Beschwerdebilder häufen sich?

Aber auch bereits bestehende Maßnahmen, wie z.B Arbeitsschutz, betriebsärztlicher Dienst und Gesundheitsthemen in der Personalarbeit bei Fortbildungsangeboten werden von mir berücksichtigt.