Deutschland „krankt“: Wie Krankheit wirklich entsteht

Medikamente können Leben retten und Kranken wirklich helfen. Das ist unbestritten. Doch die Pharmaindustrie will in meinen Augen mehr. Ich selbst habe eine pharmazeutische Ausbildung absolviert und war über 10 Jahre in einem größeren Arzneimittelunternehmen tätig. Pharmaunternehmen handeln kalkulierend, wollen Profit erwirtschaften wie jedes andere Unternehmen. Mit Tabletten und Mittelchen versuchen sie, uns Kunden zum Konsum zu verführen, mit allen Tricks der Werbepsychologie. Und leider ahnen wir es nicht immer, dass wir von dieser milliardenschweren Branche mächtig getäuscht werden. Wir Kunden schaden nicht nur unserem Portemonnaie und dem schwächelnden Gesundheitssystem, sondern hauptsächlich unserer Gesundheit.

Warum krankt Deutschland?

Um dieser Frage nachzukommen, möchte ich kurz auf meinen letzten Artikel eingehen (Hallo Sonntag vom 06.09.2014). In diesem habe ich dargestellt, wie Krebs entsteht. In ähnlicher Weise ist es bei allen anderen Krankheiten auch.

Genetik, Übersäuerung des Körpers, Fehlernährung sowie seelische Konflikte verursachen Krankheiten. Sie werden durch Giftstoffe (in Nikotin, Alkohol und Haschisch) begünstigt und lösen in der Folge einen akuten Vitalstoffmangel aus, der zu einem alarmierenden und chronischen Mangelzustand führt.

Ein schlechter körperlicher Zustand wirkt sich zudem negativ auf Ihre Seelenlage aus – Krankheiten wie Krebs können entstehen. Laut Pharmaindustrie eine unheilbare Krankheit! Ich sage dazu entschieden: nein!

Pharma-Lobbyisten und Werbung wecken bestimmte Erwartungen, aber leider sieht die Realität anders aus: die Süchtigen sollen süchtig bleiben, die Kranken krank bleiben – um dauerhaft an Ihnen Geld zu verdienen. In Deutschland bestimmt allein der Pharmahersteller den Preis. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen selbst festlegen darf, wie viel ein Produkt kostet.

Die Arzneimittelverordnung entscheidet nun über die Höhe des Preises. Nehmen wir einmal an, ein durch neue wissenschaftliche Studien als wirksam belegtes medizinisches Präparat (50 €) hat die gleiche Wirkung wie das bereits auf dem Markt verkaufte (150€). Die Folge: Die Studien werden zurückgenommen um am Markt weiterhin das teurere Produkt vertrieben. Nach dem Motto: „Der Kranke wird`s schon kaufen!“.

Was denken Sie als Patienten darüber, wenn 80% der verkauften Medikamente keine eigene Heilwirkung besitzen? Nicht rezeptpflichtige Medikamente werden von den Krankenkassen heute nicht mehr bezahlt. Mit dieser leider alltäglichen Praxis werden die konkurrierenden Naturheilmittel, die ihre Heilwirkung ohne Nebenwirkungen entfalten, vom Markt gedrängt und bekämpft. Kann es sein, dass Krankheiten allgemein ein strategisches und ertragsorientiertes Geschäft der Pharmaunternehmen ist? Werden verschiedene Gifte in nicht rezeptpflichtige Medikamente gemischt, um Nebenwirkungen zu garantieren oder zu intensivieren?

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“?

Nebenwirkungen? Das bedeutet in der Regel, eine Beschwerde gegen eine andere auszutauschen, die wiederum behandelt wird bzw. behandelt werden muss! Erst durch Nebenwirkungen werden Medikamente rezeptpflichtig. Behandeln, verschreiben, kassieren: ein gesunder Kreislauf? Überlegen Sie genau, wem Sie Ihr Vertrauen schenken und welche Medikamente Sie bereits einnehmen.