Entscheidungen entstehen aus Emotionen

Wenn ein Entschluss bereits feststeht, wird nach rationalen Gründen gesucht, um diese zu rechtfertigen.

Das Denken ist so programmiert, dass wir nach Bestätigung für unsere Annahme und Entscheidung suchen, gleichzeitig aber die gegenseitigen Bedenken gar nicht erst aufkommen lassen. Das erkennt man meist daran, dass meist jene Argumente überwiegen die für eine im Grunde bereits getroffene Entscheidung sprechen. Noch schlimmer wird es, wenn die Gegenargumente gar nicht mehr ins Spiel gebracht werden.

Der Verstand ist ein erstaunlich untaugliches Mittel, wenn man im Geist nicht loslassen kann.

– zwanghafte Rechtfertigung verhindert, dass wir eine Entscheidungssituation abschließen und über eine neue Entscheidung nachdenken können

– ein Rückblick weckt nicht nur Erinnerungen – vielmehr lässt er auch Emotionen wieder lebendig werden, die mit einer langen vergangenen Situation verbunden sind.

– für echte Wahrnehmung zählt nur der Augenblick. Sobald man reflektiert oder nachdenkt, schweift man ab.